Inverter und Leistungsmodulation

Eine modulierende Wärmepumpe passt ihre Leistung stufenlos an den Bedarf an, meist über einen Inverter. Das ist effizienter als stures Ein und Aus.

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Takten oder modulieren
  1. Ein Gerät ohne Leistungsregelung schaltet ständig ganz ein und ganz aus. Das nennt man Takten.
  2. Ein modulierendes Gerät (Inverter) passt die Leistung an und läuft gleichmäßig und länger.
Schematisch; waagrecht die Zeit, senkrecht die Leistung.

Ältere oder einfache Wärmepumpen kennen nur zwei Zustände: voll ein oder aus. Ist es draußen mild, liefern sie zu viel Wärme, schalten ab und kurz darauf wieder ein. Eine modulierende Wärmepumpe dagegen regelt die Drehzahl ihres Verdichters und damit ihre Heizleistung je nach Bedarf. Die Technik dafür ist meist ein Frequenzumrichter, der sogenannte Inverter.

Warum das für dein Haus wichtig ist

Laut klimaaktiv Wegweiser sind modulierende Wärmepumpen im Betrieb deutlich effizienter als taktende Geräte mit konstanter Drehzahl. Drehzahlgeregelte Wärmepumpen sind daher zu bevorzugen. In den meisten Fällen kann dadurch sogar auf einen eigenen Heizungs-Pufferspeicher verzichtet werden. Der Bundesverband Wärmepumpe bezeichnet ein Gerät als leistungsgeregelt, wenn es mindestens zweistufig oder stufenlos moduliert.

Worauf du achten solltest

Auch eine modulierende Wärmepumpe hat eine Mindestleistung. Sinkt der Wärmebedarf darunter, taktet sie trotzdem. Der Bundesverband nennt die Außentemperatur, ab der das passiert, Taktpunkt. Er sollte bestenfalls bei +5 °C oder darüber liegen. Ein deutlich überdimensioniertes Gerät erreicht diesen Punkt früher. Wichtig ist daher, dass Heizlast und Modulationsbereich zusammenpassen.

Frag im Angebot nach, ob das Gerät leistungsgeregelt ist und bis zu welcher Mindestleistung es herunterregeln kann. Mehr zum Ein- und Ausschalten findest du unter Taktung.

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