Schalldruckpegel

Der Schalldruckpegel ist die Lautstärke, die an einem bestimmten Ort ankommt, etwa an der Grundgrenze. Er sinkt mit dem Abstand zur Wärmepumpe.

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Schall: wie der Pegel mit dem Abstand sinkt
  1. Gerät mit 55 dB(A) Schallleistung an einer Hauswand.
  2. Dasselbe Gerät in einer Gebäudeecke: rund 3 dB lauter.
  3. Nächtlicher Orientierungswert im Wohngebiet am Ortsrand: 40 dB; für einzelne Wärmepumpen setzen Behörden oft 30–35 dB an.
Waagrecht der Abstand in Metern, senkrecht der Schalldruckpegel in dB(A). Gerechnet wie im Schallrechner.

Der Schalldruckpegel (Lp, in Dezibel) beschreibt, wie laut es an einem bestimmten Punkt tatsächlich ist, etwa am Schlafzimmerfenster des Nachbarn. Er hängt von der Schallquelle ab, aber auch vom Abstand und von der Umgebung. Den Gegenbegriff, die Lautstärke der Quelle selbst, findest du unter Schallleistungspegel.

Was den Schalldruckpegel beeinflusst

  • Abstand: Je weiter weg, desto leiser. Das Beratungsservice der Stadt Wien rechnet mit der Formel: Schalldruckpegel = Schallleistungspegel minus 20 × log(Abstand in m) plus Zuschlag minus 8.
  • Reflexionen: Steht das Gerät an einer Hauswand, kommen laut Energieberatung NÖ etwa 3 dB dazu, in einer Ecke etwa 6 dB.
  • Mehrere Geräte: Zwei gleich laute Außengeräte nebeneinander erhöhen den Pegel um 3 dB.

Ein Rechenbeispiel aus Wien

Ein Gerät mit 65 dB(A) Schallleistung, 7 m von der Grundgrenze entfernt und frei aufgestellt, ergibt dort rund 40 dB(A). Steht es in einer Ecke, sind es rund 46 dB(A).

Welche Werte gelten

Die Grenzwerte hängen von Bundesland, Widmung und Tageszeit ab. Der klimaaktiv Wegweiser nennt für Wohngebiete einen Planungsrichtwert von höchstens 30 dB(A) in der Nacht an der Grundstücksgrenze (nach ÖNORM S 5021). Was bei dir gilt, erfährst du beim Gemeindeamt.

Mit dem Schallrechner kannst du den Pegel an der Grundgrenze abschätzen. Mehr zu Bewilligungen unter Genehmigung.

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